EHRUNG FÜR TOLLE LEISTUNGEN BEI JUGEND MUSIZIERT 2025

 

Seit über 50 Jahren gehört der Wettbewerb Jugend musiziert zu den renommiertesten Wettbewerben weltweit. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten messen sich in drei Phasen vom Regionalentscheid über den Landeswettbewerb bis zum finalen Bundeswettbewerb jährlich tausende Kinder und Jugendliche auf den jeweils ausgeschriebenen Instrumenten.

Gemeinsamer Empfang im Landratsamt Rhön-Grabfeld

Die Kreismusikschule Rhön-Grabfeld hat auch diesmal wieder mit einigen Schülerinnen und Schülern – gleichzeitig alles musikalische Aushängeschilder der Region - erfolgreich teilgenommen. Um die Leistungen zu würdigen, hat Landrat Thomas Habermann die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Empfang im Landratsamt gewürdigt. Gemeinsam mit Frank Stäblein, Leiter der Kreismusikschule, freute er sich über die gezeigten Leistungen und erreichte ihnen ein kleines Präsent.

Stäblein erwähnte die notwendigen Voraussetzungen, die der Landkreis für den Erfolg geschaffen hat. Er blickte bereits freudig voraus, wenn die Musikschule im Jahr 2027 ihren 40. Geburtstag feiern kann. Der Schulleiter bedankte sich auch bei den Lehrkräften für die kompetente Betreuung und die geleisteten zusätzlichen Stunden für den Wettbewerb.

Auch die Unterstützung aus dem Elternhaus trage wesentlich zum Erfolg bei den Wettbewerben teil. Er wünschte den jungen Musikerinnen und Musikern alles Gute auf ihrem musikalischen Weg. „Der Landkreis kann stolz sein auf seine Talente“, so Frank Stäblein.

Den Wünschen schloss sich Landrat Thomas Habermann ausnahmslos an, der sich vor der Übergabe der Präsente sehr über kleine musikalische Kostproben der Musikerinnen und Musiker freute, die sich beispielsweise spontan ans Klavier setzten.  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Einzelnen mit ihren Platzierungen:

• Sarah Bodenstein (Salz) und Mathilda Kozma (Bischofsheim), Gitarrenduo – 1. Preis Regionalwettbewerb Schweinfurt (RW).
• Lukas Lemmerich (Wollbach), Percussion Solo – 1. Preis RW
• Luca Büttner (Frickenhausen), Percussion Solo – 2. Preis RW
• Heiko Schekin (Oberstreu), Percussion Solo – 1. Preis RW
• Rosalie Gottwalt (Mellrichstadt), Querflöte und Lea Trost, Klavier im Duett 1. Preis RW

• Paul Fries (Bad Neustadt) und Tristan Stäblein (Heustreu) Gitarrenduo – 1. Preis Landeswettbewerb (LW)
• Ersa Berisha (Ostheim), Querflöte und Christian Aurel Mendoza Cernat (Leutershausen), Klavier -  Duett 2. Preis LW 
• Patricia Schackmar (Meinigen), Querflöte und Sophie Lemmerich (Wollbach), Klavier - Duett 3. Preis LW
• Sophie Lemmerich (Wollbach) Percussion – Solo - 1. Preis LW


Quelle:https://www.rhoen-grabfeld.de/aktuelles/neuigkeiten/3242-ehrung-fuer-tolle-leistungen-bei-jugend-musiziert-2025

Infotag 2016

Der musikalische Nachwuchs wird im ganzen Landkreis vor allem durch die Kreismusikschule, die auch mit den Musikvereinen zusammenarbeitet, unterrichtet. Von der ersten Früherziehung in kleinen Gruppen bis zum Einzel- oder Kleingruppenunterricht am Instrument sind viele Dozenten tätig, um insgesamt 839 Kinder an 24 dezentralen Unterrichtsorten auszubilden. Am Samstag waren alle, die sich dafür interessieren, zu einem Schnuppertag in die Räume der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen eingeladen, um sich von den jeweiligen Dozenten beraten zu lassen, die Instrumente mal auszuprobieren und sich nach den Bedingungen zu erkundigen.

Der musikalische Nachwuchs wird im ganzen Landkreis vor allem durch die Kreismusikschule, die auch mit den Musikvereinen zusammenarbeitet, unterrichtet. Von der ersten Früherziehung in kleinen Gruppen bis zum Einzel- oder Kleingruppenunterricht am Instrument sind viele Dozenten tätig, um insgesamt 839 Kinder an 24 dezentralen Unterrichtsorten auszubilden. Am Samstag waren alle, die sich dafür interessieren, zu einem Schnuppertag in die Räume der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen eingeladen, um sich von den jeweiligen Dozenten beraten zu lassen, die Instrumente mal auszuprobieren und sich nach den Bedingungen zu erkundigen.

Im Mittelpunkt stand zunächst die Aufführung der vier Früherziehungsgruppen aus dem Landkreis, die ihr Stück „Ein Fest auf dem Märchenschloss“ in der Festhalle des Landkreises aufführten. Wie ein Puzzle wurden die eingeübten Sequenzen aneinandergefügt; es blieb den jungen Akteuren nur wenig Zeit, sich in dem unbekannten Saal zu orientieren und eine Generalprobe abzuhalten.

Trotz der Ablenkung durch die vielen filmenden und fotografierenden stolzen Eltern und Verwandten konzentrierten sich die Kinder auf die Geschichte vom König, der in seinem Schloss durch die langen Gänge läuft und eine Tür nach der anderen öffnet. Dahinter verbergen sich Märchen, wobei sich die musikalische Früherziehungsgruppe von Katja Hodek aus Bad Neustadt „Hänsel und Gretel“ ausgewählt hatte, Bad Königshofen mit Alexandra Hoßbach-Dees erzählte die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten, Mellrichstadt jene von Aschenputtel und die Bischofsheimer hatten Szenen von Schneewittchen eingeübt, beide unter der Leitung von Ilka Friedel.

Den Großputz auf dem Schloss vor dem Festtag gestalteten alle Gruppen zusammen, nach den Einzeldarbietungen feierten sie auch gemeinsam mit bunten Bändern und einem Abschlusslied. Viel Applaus gab es für die Kinder, die auch eifrig Fragen beantworteten, die ihnen der „Schlossdiener“ (Henrike Rottmann), der durchs Programm führte, stellte.

In den Räumen der Berufsfachschule für Musik konnten die interessierten Kinder und Jugendlichen anschließend Genaueres über ihr eventuelles Lieblingsinstrument erfahren oder an Mitmachaktionen teilnehmen und erleben, wie schön gemeinsames Singen und Musizieren sein kann. Musikalisch begrüßt worden waren die Gäste bei einem Freiluftkonzert von der Junior-Bigband unter der Leitung von Udo Schneider, die unter einem Schatten spendenden Baum zeigte, was sich die „Großen“ schon erarbeitet haben. Die Lehrer für die Fachbereiche Elementares Musizieren, Klavier, Blechbläser, Holzbläser, Gitarre, Violine, Gesang und Schlagzeug standen im Haus für die persönliche und individuelle Beratung zur Verfügung.

Artikel der MainPost vom 9.5.2016

Fotos: R.Vossenkaul